Besonderen Dank an dieser Stelle an Pfarrer Thomas Reimers, Kirchengemeinde Stedesand, auf dessen Homepage die Vorlage zu diesem Service zu finden ist. (Siehe auch http://www.enge-stedesand.de)
Sollten Sie hier nicht fündig werden, dann können ihnen vielleicht auch folgende Links Helfen:
Immer wieder kommen Anfragen zu Taufen und Trauungen bei uns an, die im ersten Gespräch mit der Frage enden: „wo wohnen Sie denn?“ Und dann ist erhalten Sie eventuell die Antwort: „tut uns leid, für Sie sind wir nicht zuständig, wenden Sie sich bitte an das Pfarramt in.....“ Warum ist das so? Die Regel ist, jeder Kirchengemeinde ist ein genau abgegrenztes Gebiet zugeteilt für das sie zuständig ist (=Gemeindegebiet) und alle Evangelischen Christinnen und Christen in diesem Gebiet gehören durch ihren Wohnsitz automatisch zu dieser Kirchengemeinde. Nur wer ausdrücklich einen Antrag bei seiner Wohnsitzgemeinde auf Umgemeindung stellt, kann in eine andere Kirchengemeinde zugeordnet werden. Mit dem nachfolgenden Link können Sie selbst einfach überprüfen, zu welcher Kirchengemeinde Sie durch Ihren Wohnsitz gehören: http://www.bayern-evangelisch.de/www/ueber_uns/plz_suche.php
Taufe
Wer da glaubt und getauft wird... Mit der Taufe wird ein Mensch in die christliche Gemeinschaft aufgenommen. Das wichtigste Element der Tauffeier ist das Wasser. Dreimal wird dem Täufling Wasser über den Kopf gegossen. Dazu spricht die Pfarrerin oder der Pfarrer: Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Inzwischen erleben wir immer wiedere einmal, dass Menschen zu uns kommen, die uns sagen ich bin in der Kirche, aber ich bin nicht getauft. Dieser Fehler von Meldebehörden, bei einer Um- oder Anmeldung im Rahmen eines Umzuges, sollte nicht passieren. Aber wo Menschen arbeiten geschehen Fehler: Nur mit der Taufe wird die Mitgliedschaft in der Kirche begründet. Davon ist aber unabhängig, dass Gott sein Ja zu jedem Menschen auf seine Weise, ganz unabhängig von unsererm Handeln sagt.
Was brauche ich für Papiere? Zur Taufe braucht man nicht viel, einzig die bei der Geburt des Kindes erhaltene "Geburtsbescheinigung für religiöse Zwecke" ist erforderlich, und: Paten, die nicht aus der eigenen Gemeinde kommen, brauchen einen Patenschein (Anruf bei im dortigen Pfarramt genügt). Der Sinn und Zweck des Patenscheines ist, dass die Paten aktuell nachweisen Mitglied einer Kirche zu sein. Wer getauft und konfirmiert ist, danach aber aus der Kirche ausgetreten, kann nicht Pate / Patin werden - Siehe auch weiter unten
Wie sieht das mit einem Termin aus? In der Regel findet eine Taufe an Samstagen (für einen passenden Termin klicken Sie bitte hier) oder Sonntags im Hauptgottesdienst statt. Bei Terminschwierigkeiten sind die Pfarrer/-innen aber auch gerne bereit, über einen anderen Termin zu sprechen. Rufen Sie einfach an!
Wie ist das mit dem Taufgespräch? Das Taufgespräch findet nach Terminabsprache möglichst rechtzeitig vor dem geplanten Tauftermin, die Pfarrer/-innen kommen dann entweder vorbei oder die Taufeltern kommen ins Pfarrbüro (Schön ist auch, wenn die Paten auch mit dabei sein können). Oft ist es ganz hilfreich, wenn die Eltern schon einen Taufspruch ausgesucht haben. Als Taufspruch ist jedes geeignete Wort aus der Bibel willkommen. Wer nicht mehr genau weiß, wo seine Bibel ist: Hier einige Vorschläge
Viele Fragen, die uns hier erreichen, betreffen die Kirchenmitgliedschaft.
Ist es wirklich nötig, dass die Eltern in der Kirche sind, um ihr Kind taufen zu lassen? Ja. Damit ein Säugling oder ein kleines Kind getauft werden kann, soll nach dem überwiegenden theologischen Verständnis von Taufe wenigstens ein Elternteil Mitglied einer christlichen Kirche sein. Aber: Es gibt Ausnahmen von dieser Regel. Zum Beispiel, wenn beide Eltern eines Kindes unter 14 Jahren (ab dann sind sie selbst "Religionsmündig") mit der Taufe einverstanden sind und Andere (Pate / Patin oder ein anderes evangelisches Gemeindeglied) bereit sind für die evangelische Erziehung des Kindes einzustehen. -> Wichtig: Reden Sie bitte mit Ihrem Pfarrer / Ihrer Pfarrerin! Begründung: Bei der Taufe geht es nicht nur um das Kind, ebenso wenig wie sie eine bloße Familienfeier darstellt. Es geht um das Ja Gottes zu uns und um unser Ja zum christlichen Glauben und zur Gemeinde. Solange ein Kind dieses Ja noch nicht selber sprechen kann, tun dies stellvertretend die Eltern und Paten. Sie erklären bei der Taufe, dieses Kind im christlichen Glauben zu erziehen und in die Gemeinde hineinwachsen zu lassen, der sie sich selber zugehörig fühlen. Bei Nichtmitgliedschaft wäre es dann ja eigentlich konsequent, zu sagen: Wir warten mit der Taufe. Vielleicht entscheidet sich das Kind ja später anders als wir und will zur Kirche dazugehören. Denn durch die Taufe wird das Kind auch kirchenrechtlich Mitglied der Kirchengemeinde. Es ist ein Widerspruch in sich, wenn Eltern stellvertretend für ihr Kind erklären, dies soll einer Gemeinde und ihrem Glauben zugehören, der sie selbst NICHT zugehören möchten. Und es reicht auch nicht zu sagen: Ich bin ja "nur" wegen des Geldes nicht in der Kirche oder ausgetreten. Gemeinde hat auch immer etwas mit Gemeinschaft mit den anderen zu tun und die drückt sich eben auch im Beitrag jedes Gemeindegliedes aus. ABER: Wenn Sie sich selbst mit dem Gedanke tragen in die Kirche einzutreten oder wenn Sie selbst neugierig sind auf das was Ihr Kind in und um die Kirche lernen und erleben kann, dann gilt auch hier: Reden Sie mit uns und wir suchen gemeinsam eine sinnvolle Lösung.
Ich möchte meine beste Freundin als Taufpatin, sie ist aber nicht in der Kirche. Geht das? Leider nicht. Taufpaten müssen einer christlichen Kirche angehören. Ein kirchliches Patenamt ohne Kirchenmitgliedschaft ist sinnlos. Begründung: Das Patenamt ist ein von der Kirchengemeinde übertragenes kirchliches Amt, in welchem der Taufpate stellvertretend für die christliche Gemeinde erklärt, das Kind zu begleiten und zu stärken auf seinem Weg bis zur Konfirmation. Also bis zu dem Zeitpunkt, wo das Kind noch einmal sein eigenes Ja zur Taufe und Gemeinde sagt (confirmare = stärken, bekräftigen).Aus all dem Gesagten ist es selbstverständlich, dass nur solcher Person dieses Amt übertragen werden kann, die der Gemeinde auch angehört. Sonst ist dieses christliche Amt sinnlos.
Zum Patenamt Das Patenamt ist entstanden um den neu Getauften auf ihrem Weg im Glauben einen guten Berater, eine gute Beraterin auf die Seite zu stellen. Er/Sie sollte dazu helfen, dass die noch neuen Wege im Glauben an Jesus Christus zu sicheren Pfaden werden. Leider ist in unserer Zeit oft genug ein "Geschenk-Onkel" / eine "Geschenk-Tante" daraus geworden. Es wäre schön, wenn Sie Menschen für dieses Patenamt finden, die ein echtes Interesse an ihnen und ihrem Kind haben und die sie gerne auf dem Weg zusammen mit ihrem Kind begleiten. Wenn Sie Menschen finden die ihr Patenamt ernstnehmen, dann hat der Täufling auch noch über die Konfirmation hinaus hoffentlich einen/eine zusätzliche(n) Gesprächspartner(in) die/der auch dann da ist, wenn aus dem "niedlichen Kleinen" ein Mensch mit seinen großen und kleinen Problemen und Anliegen und seinen Anfragen an den Glauben geworden ist.
Konfirmation - was ist das eigentlich? In der Konfirmation sagt der / die Jugendliche noch einmal selber Ja zu seiner Taufe, bei der er / sie damals ja - in der Regel als kleines Kind - nicht gefragt wurde. Früher war mit der Konfirmation die Zulassung zum Abendmahl verbunden. In St. Lukas ist, wie in vielen Gemeinden der bayrischen Landeskirche, dies so nicht mehr der Fall. Bei uns können Kinder und Konfirmanden nach einer Unterweisung schon vor der Konfirmation in Begleitung ihrer Eltern am Abendmahl teilnehmen. Konfirmanden erwerben ferner das aktive Wahlrecht im Bereich der Kirche, z.B. für den Kirchenvorstand. Sie können nun selber Taufpaten werden, der kirchliche Auftrag ihrer eigenen Taufpaten ist mit dem Tage ihrer Konfirmation erfüllt. (Ein paar Gedanken dazu weiter unten) Die bürgerliche Religionsmündigkeit wird übrigens - unabhängig von der Konfirmation - mit dem 14. Lebensjahr erreicht.
Welche Voraussetzungen sind nötig, um am Konfirmandenunterricht (KU) teilzunehmen? Eigentlich nur eine: Das wirklich zu wollen. Eine Bitte an die Eltern: Zwingen Sie Ihre Kinder nicht dazu, das schadet oft mehr als es nützt. Und hingezwungene Kinder sind auch nicht unbedingt die tollsten Mitarbeiter im KU. Wie die Eltern zur Kirche stehen, ist bzgl. der Anmeldung zum KU gleichgültig, da es sich hier um eine Entscheidung des Heranwachsenden handelt und nicht um ein stellvertretendes Bekenntnis wie bei der Taufe.
Welche Voraussetzung muss erfüllt sein, um konfirmiert zu werden? Eigentlich zwei: nämlich (logisch!) getauft zu sein und: Wirklich dazu zu stehen und das auch zu bekennen.
Ich bin nicht getauft - und möchte aber gerne zum Konfi-Unterricht Eigentlich kein Problem. Das Jahr ist so angelegt, dass man sich gut klar werden kann ob man getauft werden und dann schließlich auch konfirmiert werden möchte.
Wie sieht der Konfirmandenunterricht aus? In St. Lukas gibt es nur noch ein Jahr Unterricht. Im 1. Sprengel von St. Lukas:Einmal im Monat, als Blockunterricht Samstags von 10.00 - 16.00 Uhr mit Mittagessen (Es werden jeweils Eltern der Konfirmanden angefragt ob sie beim Kochen mithelfen) Im 2. Sprengel von St. Lukas (Deutschhof): In der Regel wöchentlich, jeweils Mittwoch von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Gemeindesaal des Gut Deutschhof Die Kurse beginnen in der Regel nach den Osterferien im Jahr vor der Konfirmation Wer noch nicht getauft ist, kann den Unterricht nutzen sich selbst darüber im Klaren zu werden ob er/sie getauft werden möchte. Die Taufe selbst ist dann im Verlauf der Konfirmandenzeit möglich.
Was man so braucht zur Vermittlung von grundlegenden christlichen Glaubensinhalten;... - als Grundlage dient ein Zeitgemäßer Unterricht und Entsprechendes Arbeitsmaterial - regelmäßiger Gottesdienstbesuch (Wie beim Training im Sport geht es eben nicht ohne Übung) - Praktika - Freizeiten Alles in allem geht es darum, was es heißt HEUTE als Christ zu leben.
Wo findet der Unterricht statt? In Gemeinderäumen von ST. LUKAS bzw. im GUT DEUTSCHHOF
Wann findet die Konfirmation statt? In der Regel am Sonntag vor Ostern (Palmsonntag). Genaue Informationen erhalten Sie dazu bei der Anmeldung.
Anmelden. Wie geht das? Wenn möglich, nehmen Sie ein Stammbuch mit und Ihr Kind und besuchen Sie einen dafür bestimmten Gottesdienst oder nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Pfarrer / Ihrer Pfarrerin auf. Anmeldetermine sind in der Regel nach den Osterferien und werden rechtzeitig über Briefe und den Gemeindebrief (nicht in jedem), in der örtlichen Presse (Tagblatt / Volkszeitung) oder im Schaukasten bekannt gegeben.
Pate oder Patin sein nach der Konfirmation - Wie geht es weiter mit dem Patenamt? Ich freue mich, wenn mir Patinnen oder Paten diese Frage stellen, denn meist schwebt dahinter die Frage: Ist jetzt alles vorbei? Ja und Nein! Ja: Ihr Amt ist mit der Konfirmation vorüber. Das Versprechen, das Sie bei der Taufe stellvertretend für ihr Patenkind abgegeben haben, ist nun durch das eigene Versprechen der Konfirmandin / des Konfirmanden abgelöst (Der erste große Schritt auf dem Weg in das Erwachsenenleben) Nein: Warum sollte eine gewachsene Verbindung plötzlich wegen eines Versprechens vorüber sein? Es liegen noch wichtige Schritte auf dem Weg zum Erwachsenen vor den Jugendlichen. Und selbst als erwachsener Mensch ist manchmal ein Berater oder eine Wegbegleiterin dem/der man vertrauen kann, unendlich wichtig. Ich wünsche Ihnen viel Mut, Phantasie und Gottes Segen auch auf diesem - hoffentlich - gemeinsamen weiteren Weg!
Wenn Sie sich trauen, dann... ist es vielleicht gut zu wissen, dass eine Trauung im kleinen Rahmen auch ein schönes Fest sein kann. Es muss nicht das "Mega"-Event sein, bei dem man sich finanziell bis zum äußersten belastet. Es geht doch ausschließlich um eines: Ihre Liebe zueinander soll unter den besonderen Segen Gottes gestellt werden und das Ja das sie sich gegenseitig in der Kirche versprechen ist dafür ein öffentlich hörbares Zeichen. Nur, es gibt keine Vorschrift darüber, wie groß diese Öffentlichkeit sein muss. Wichtig ist, dass Sie kommen und mit ganzem Herzen dabei sind wenn Sie dieses Fest feiern. Die Äußerlichkeiten sind da völlig zweitrangig.
Was ist formal erforderlich, um kirchlich getraut zu werden? Sie sollten beide einer christlichen Kirche angehören (Ausnahmefälle sind möglich - Siehe unten! ) und müssen vor der kirchlichen Zeremonie aufgrund der Trennung von Staat und Kirche standesamtlich getraut sein. (Das gilt selbst nach der aktuellen Gesetzesänderung weiterhin so!) Eine derartige Bescheinigung ( meist das Stammbuch) kann dann kurz vor der Trauung von Ihnen oder einem Familienmitglied dem Pfarrer/der Pfarrerin übergeben werden.
Wir wollen in einem Heißluftballon/Fußballstadion/Wellenbad/Stehimbiss/Aldi-Markt heiraten. Geht das? Bei Aldi hätte ich so meine Bedenken, besonders am Donnerstagvormittag :). Ansonsten ist vieles möglich, reden Sie mit Ihrem Pfarrer/ ihrer Pfarrerin. Aber, bitte begründen Sie es plausibel - nicht nur mit dem Show-Erlebnis. Außerdem bedenken Sie, dass derartige "Theateraufführungen" nicht immer zur Freude der Familie und Gäste sind. Und wie wäre es eigentlich mal wieder in einer völlig normalen Kirche?
Braut rechts oder nicht? Ringe auf Kissen, Trauzeugen wo, Küssen nach Trauung, Schleier und Reifrock, Ringe rechts oder links? Sie glauben gar nicht, wie viele derartige Fragen im Dienstalltag gestellt werden. Das Schöne ist, dass es da absolut keine Vorschriften gibt: Küssen Sie, sitzen Sie rechts oder links usw. ABER: Seien Sie mit dem Herzen bei der Sache, beten Sie mit, wenn es um Gottes Segen geht, und denken Sie nicht nur an die vergessenen Preisschilder auf Ihren Schuhen. Auf Deutsch: Lassen Sie sich von dem ganzen Drumherum nicht verführen, den eigentlichen Sinn und Zweck dieses Tages zu vergessen. Und: Bei einigen Bräuchen sollten Sie sich fragen, ob diese wirklich noch zeitgemäß und Ihrer Situation angemessen sind. Vollverschleierte Bräute, die sich vom Vater in die Kirche zum dort wartenden Bräutigam führen lassen - und beide Partner leben schon seit Jahren mit ihren Kindern zusammen: Das ist irgendwie völlig seltsam. Zumal der Brauch der "Brautübergabe" aus dem mittelalterlichen Handelsrecht stammt, als die Frauen noch Handelsware waren und von den Eltern "vermittelt" wurden. Haben Sie so Ihren Partner kennen gelernt?
Wie ist das mit dem Traugespräch? Es findet in der Regel rechtzeitig (!!) vor der Trauung mit beiden Brautleuten im Pfarrbüro oder bei Ihnen zu Hause statt. (Es ist durchaus sinnvoll nicht erst die Gaststätte und den Hochzeitstorte zu bestellen um dann erst im Pfarramt zu erfahren, dass der Wunschtermin leider schon vergeben ist - wir planen in der Gemeinde oft 12-18 Monate im Voraus Termine!) Oft ist es ganz hilfreich, wenn Sie sich schon Gedanken über bestimmte Wünsche, Lieder oder einen Trauspruch gemacht haben. Als Traugespräch ist jedes geeignete Wort aus der Bibel will kommen. Wer nicht mehr genau weiß, wo seine Bibel ist: Hier ein paar Vorschläge
Wie ist das wenn einer der Brautleute katholisch ist? In der Regel ist das kein Problem. Folgende Möglichkeiten sollten Sie dabei bedenken: 1) Immer noch wird von einer "ökumenischen Hochzeit gesprochen" - Es ist aber eher eine evangelische oder katholische Trauung mit Beteiligung der anderen Konfession. Dabei sind zwei Geistliche vertreten, die jeweils einen Teil des Gottesdienstes übernehmen. Die geschlossene Ehe wird trotzdem nur in einem Kirchenbuch geführt. Bei rechtzeitiger Anmeldung ist die Durchführung einer solchen Trauung in der Regel kein Problem. 2) Wenn Sie eine rein evangelische Trauung möchten. So sollten Sie sich auf jeden Fall überlegen eine "Dispenserklärung" beim katholischen Pfarramt zu beantragen. Nur mit dieser Erklärung wird die evangelisch geschlossene Ehe auch in der katholischen Kirche anerkannt. Näheres können Sie dazu auch im Traugespräch noch erfragen.
Wir würden gerne fotografieren oder filmen... Ein häufig angesprochenes Thema, das mehrere Aspekte hat. Deshalb hier unsere Extra-Seite.
Mein Partner gehört nicht der Kirche an. Können wir uns trauen lassen? Eine leider immer häufigere Frage. Die Antwort: Nein und Ja. Es findet in diesem Falle keine kirchliche Trauung statt, sondern ein "Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung", in dem einige Elemente verändert sind. Auch dies hat seinen besonderen Grund darin, die Situation ernst zu nehmen. Auch eine Trauung ist ja keine Familienfeier in kirchlichen Räumen, sondern stellt eine spezielle kirchliche Segenshandlung dar und zugleich ein feierliches Bekenntnis und Versprechen der Eheleute vor Gott und der Gemeinde. Deshalb versucht diese Form auch dem nichtkirchlichen Partner gerecht zu werden.
Wir sind beide nicht in der Kirche. Können wir kirchlich getraut werden? Nein, aber Sie haben natürlich jederzeit die Möglichkeit, wieder in die Kirche einzutreten. Aber bitte überlegen Sie sich dies ernsthaft, und tun Sie es nicht nur, um getraut zu werden. Hinweise dazu hier. Wenn Sie es nur der Feier wegen erwägen, sollten Sie es lassen. "Und wie ist es, wenn wir spenden -Trauen Sie uns dann doch?" Sicherlich gibt es verschiedene Formen des Umgangs in den Kirchengemeinden mit den eben genannten Problemen. Wir stehen solchen "zweckgerichteten" Spenden grundsätzlich ablehnend gegenüber, da sie nichts an der grundsätzlichen inneren Einstellung zur christlichen Gemeinschaft gegenüber (der Kirche) ändern und eher einem Kuhhandel gleichen.
Wir haben ganz einfache Grundregeln zu diesem Thema:
Die heißt: NEIN! - Aber wenn's unbedingt sein muss dann....
1) Fotos: Klären Sie dieses Thema bitte mit Ihrem Pfarrer/Ihrer Pfarrerin ab. Grundsätzlich gilt in vielen Gemeinden: Gegen ein paar Fotos im Laufe einer Taufe oder Trauung ist nichts zu sagen; wenn Sie damit jemanden (eine Person!) beauftragen, der das auch wirklich kann. Und nehmen Sie ruhig einen ordentlichen Blitz, nicht nur diese Spielzeugblitze mit Leitzahl 8 an den Point-and-shoot-Kameras. Oder verwenden Sie einen hochempfindlichen Film. 2) Filmen und Video: Seien Sie bitte barmherzig! Mit sich selbst und mit Ihrem Pfarrer / Ihrer Pfarrerin! Es ist einfach unangenehm, wenn jedes Wort und jede Geste "abgefilmt" wird: Die Braut stolpert über ihr Brautkleid, ein Lach- oder Weinanfall bei den Traufragen, das ziemlich schräge Lied der Verwandtschaft, das Kind bei der Taufe nur am Schreien, die Taufkerze zu Boden gegangen (alles schon mal passiert!!): Wie absolut gnadenlos ist es, so was immer und immer und immer wieder zu sehen oder zu hören. Und was soll es, sein Leben im Maßstab 1:1 im Schrank zu haben? Niemand will das sehen! Die Erinnerung schönt und besänftigt, Video ist absolut gnadenlos. Ersparen Sie sich das! Davon einmal abgesehen, dass das Eigentliche des Geschehens bei einer Taufe oder Trauung für die Filmchemie oder -CDs völlig unsichtbar bleibt, und der Filmende vermutlich überhaupt nichts davon mitkriegt, weil er sich in irgendwelchen Untermenüs von Untermenüs verfangen hat oder sonst wie ihn die Technik beschäftigt. Also Grundregel Filmen: Sprechen Sie auch dieses Thema mit Ihrem Pfarrer / Ihrer Pfarrerin an.
Beerdigungen
Termine In unserer Gemeinde können Beerdigungen an jedem Tag der Woche außer sonnabends und sonntags stattfinden, natürlich immer nach Absprache mit dem Friedhofsamt bzw. den Bestattern.
Aussegnung Wenn es gewünscht wird, kann eine Aussegnung des Verstorbenen zu Hause, im Krankenhaus oder in der Leichenhalle stattfinden, meist 1-2 Tage vor der eigentlichen Trauerfeier.
Trauergespräch Nach Bekannt werden eines Sterbefalls vereinbaren Ihr Pfarrer / Ihre Pfarrerin einen Termin für ein Gespräch, in dem sie über Fragen der Trauerfeier und natürlich Ihre gegenwärtige Situation sprechen wollen. Hier kann auch über besondere Wünsche oder Gegebenheiten der Beerdigung geredet werden
Der Gottesdienst Die Trauerfeier dauert in der Regel 30-45 Minuten, es werden in der Regel 2-3 Lieder gesungen. Anschließend findet in der Regel die Beisetzung auf dem Friedhof statt, bei einer Einäscherung verbleibt der Sarg in Halle des Hauptfriedhofes. Einige Wochen später erst erfolgt dann die Urnenbeisetzung, gerne in Anwesenheit der Angehörigen und auf Anfrage auch der Pfarrerin/ des Pfarrers (außer bei anonymen Beisetzungen).
Kirchenmitgliedschaft Eine christliche Trauerfeier setzt die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche voraus, nicht mehr und nicht weniger. Auch bei einem Verstorbenen ist dessen religiöse Orientierung zu respektieren. Wer sich zu Lebzeiten von der Kirche abgewandt hat und auch niemals hat deutlich werden lassen, dass er wieder zur christlichen Gemeinde dazugehören möchte, wird gewiss nicht damit einverstanden sein, ihn einfach nach dem Tode kirchlich zu beschlagnahmen. Aus diesem Grunde findet in unseren Gemeinden in der Regel in diesen Fällen keine kirchliche Trauerfeiern statt. Auf besonderen Wunsch der Angehörigen kann jedoch eine Begleitung durch eine Geistliche / einen Geistlichen erfolgen.
Nicht getauft verstorbene oder todgeborene Kinder werden auf Wunsch Ihrer Eltern kirchlich bestattet. In vielen Gemeinden und auch hier in Schweinfurt ist es auch möglich, verstorbene oder todgeborene Kinder auf dem Friedhof beizusetzen. Bitte fragen Sie ihren Pfarrer/Ihre Pfarrerin danach.
Was kann man denn planen? Der Tod gehört zum Leben! Dieser "einfache" Satz soll deutlich machen, dass wir mit lieben und uns vetrauten Menschen darüber reden können und auch müssen. Je nach dem können Sie dabei schon vieles überlegen und planen. Sprechen sie offen auch mit Menschen deren Leben sich zu Ende neigt. Nur Mut, wer im sterben ist, hat dafür in der Regel ein gutes Gespühr und wird eher dankbar sein, wenn offfen und ehrlich über alles gesprochen wird und die letzten Dinge dann auch gut geregelt werden können. Vertrauen Sie sich hierbei auch einem Seelsorger bzw. einer Seelsorgerin an, die sind gerne bereit, zusammen mit Ihnen Wege zu finden, in denen auch manches Schwere gesagt und besprochen werden kann.
Zur Patientenverfügung , Betreungsvollmacht und Vorsorgevollmacht:
Die Broschüre der bayrischen Staatsregierung erhalten Sie wenn Sie auf das Bild klicken:
Hilfestellungen aus christlicher Sicht finden Sie in der Broschüre "Meine Zeit in deinen Händen" der Evang.-Luth. Landeskirche in Bayern. Klicken Sie dazu auf das nachfolgende Bild:
Kircheneintritt
Kircheneintritt und Kirchenaustritt sind sehr weit reichende Entscheidungen - oder sollten es zumindest sein. Beides sollte reiflich durchdacht und dann auch zumindest für sich selbst begründbar sein. Beide Entscheidungen haben Folgen, die oft nicht gleich bedacht oder auch verdrängt werden. Damit sind keineswegs nur irgendwelche kirchlichen "Dienstleistungen" gemeint.
Ich bin noch nicht getauft. Kann ich auch so eintreten? Nein, Sie werden erst durch die Taufe Mitglied der Kirchengemeinde. Leider denken immer noch viele, die Taufe ist nur für kleine Kinder da, was natürlich nicht stimmt. Bevor Sie sich taufen lassen, sollten Sie aber wissen, was Sie tun, und deshalb wird der Pfarrer/die Pfarrerin in der Regel mit Ihnen einige Gespräche führen. Wir als Gemeindepfarrer/innen haben schon viele Erwachsene getauft. Die Gespräche vorher sind meist sehr gut und wertvoll. Wenn Sie sich zur Taufe entschieden haben, werden Sie normalerweise in der Kirche getauft (Extra-Taufgottesdienst oder im normalen Gemeindegottesdienst). Mit demselben Tage sind Sie Mitglied unserer Gemeinde und der weltweiten christlichen Kirche.
Kirchenaustritt Wenn wir über das Standesamt einen Austritt aus der evangelischen Kirche und damit aus unserer Gemeinde mitgeteilt bekommen, lässt uns das sicherlich nicht unberührt. Wir werden diese Entscheidung aber ohne Diskussionen akzeptieren. Gewiss, meist hat man sich die Entscheidung gut überlegt. Über kurz oder lang wird der Entschluss gereift sein. Wahrscheinlich hat man sich auch darüber informiert, welche Rechte mit dem Kirchenaustritt verloren gehen und welchen Pflichten man dann auch nicht mehr nachkommen muss.
Leider wissen wir meistens nicht, welche Gründe jemanden dann wirklich zu einem solchen Schritt veranlasst haben. Vielleicht bedeutet einem die Kirche und die Botschaft des christlichen Glaubens nichts mehr. Vielleicht waren es persönliche Erlebnisse mit der Kirche oder einem Pfarrer, die einen geärgert haben. Vielleicht erscheint einem unsere Kirche zu einseitig oder es ist der Übertritt in eine andere Kirche. Vielleicht spielen auch finanzielle Gründe eine Rolle. Wir wissen, dass unsere Kirche immer wieder Anlass zur Kritik gibt. Auch in ihr arbeiten Menschen, die Fehler machen und versagen können. Bevor jemand diesen Schritt geht, würde uns aber doch die Kritik an der Kirche oder die Gründe interessieren jemanden die zum Austritt bewegen, damit wir uns damit auseinandersetzen können.
Übrigens: Die Taufe wird durch den Austritt nicht berührt. Denn getauft-sein bedeutet, dass Gott zu den Getauften in eine besondere Beziehung tritt. Und sein Angebot bleibt bestehen.
Wir möchten unsererseits die Verbindung nicht abreißen lassen. Deshalb sind auch Menschen die ausgetreten sind weiterhin herzlich zum Gespräch, zum Gottesdienst und zu unseren Gemeindeveranstaltungen eingeladen. Auch wer den Gemeindebrief als Ausgetretener weiterhin erhalten möchte, kann sich einfach melden und wird in den Verteiler aufgenommen. Und es könnte ja sein, dass man über die Kirchenmitgliedschaft irgendwann einmal wieder anders denkt als zum Zeitpunkt des Austrittes. Dann kann man jederzeit mit einem Pfarrer, einer Pfarrerin oder einem anderen Mitarbeiter unserer Gemeinde Kontakt aufnehmen. Ein erneuter Eintritt ist relativ einfach durchführbar (siehe unten)
Welche kirchenrechtlichen Folgen hat so ein Austritt? Man kann nach einem Austritt zukünftig keine kirchlichen Ämter wahrnehmen (weder Ehrenämter, noch berufliche Positionen in kirchlichen oder kirchennahen Einrichtungen), man verliert das Recht Taufpate oder Taufpatin zu werden, kirchliche Trauungen können mit evangelischen Partnern nur unter besonderen Bedingungen stattfinden, im Falle des Todes ist eine kirchliche Beisetzung nicht möglich und man verliert das Recht am Abendmahl teilzunehmen. Für Angehörige von Verstorbenen die ausgetreten sind: Grundsätzlich respektieren wir den Willen, der Person die ausgetreten ist. Bitte wenden Sie sich an uns, wenn Sie hierzu noch weitere Fragen haben.
Ich war vor Jahren ausgetreten. Wie kann ich wieder in die Kirche eintreten? "Neu getauft" werden müssen Sie nicht (wie immer noch welche glauben), Voraussetzung aber ist, dass Sie es wirklich innerlich möchten und auch dazu stehen und nicht nur irgendwelche kurzfristig-praktischen Gründe haben (Arbeitsverhältnis "bei der Kirche", Amtshandlungen etc.). Tun Sie es bitte wirklich nur, wenn SIE es wollen und dazu stehen (alles andere nämlich ist für die Kirche die sie interessiert der "Tod im Topf"). Der Eintritt selbst erfolgt beim zuständigen Pfarrer/Pfarrerin odr über eine der Eintrittsstellen der Evangelisch Lutherischen Kirche in Bayern, mit denen in der Regel ein Gespräch vereinbart wird. (Bitte keine Angst vor diesem Gespräch, das ist keine Prüfung!) Bei der Gelegenheit ist es dann auch sinnvoll, gleich mal einen der nächsten Abendmahlsgottesdienste ins Visier zu nehmen, denn durch die Teilnahme am Abendmahl wird die volle Kirchengemeinschaft wiederhergestellt.
Wir möchten gerne die Räumlichkeiten in St. Lukas oder am Deutschhof für eine private Feier mieten. Geht das? Prinzipiell schon. Aber: Laut Beschluss des Kirchenvorstandes nicht für Hochzeiten, Jugendfeiern und Geburtstagen unter 50 Jahren) Besprechen Sie bitte Details mit dem Pfarrbüro
Ich hatte mal eine Tante Müller oder Meier in Schweinfurt, so um 1700. Können Sie mir weiterhelfen? Sämtliche Kirchenbücher befinden sich bei den jeweiligen Kirchengemeinden ( ST. LUKAS führt erst ab 1968 eigene Bücher, die Jahrgänge vorher werden von St. Johannis aufbewahrt). Rufen Sie dort an, Sie können normalerweise gerne unter Aufsicht und einer geringen Gebühr eigene Nachforschungen anstellen.
Wie bekomme ich einen Patenschein? Sie sind getauftes Mitglied unserer Kirchengemeinde: Kein Problem, Anruf beim Pfarrer/Pfarrerin der Gemeinde oder im Pfarrbüro, in der Sie gemeldet sind und ab geht's. Es kostet nichts.
Kann ich auch bei einem anderen Pfarrer heiraten / Taufe halten / konfirmiert werden? Auch das ist im Normalfall kein Problem - Ein Telefonat mit dem Pfarrbüro kann hier weiterhelfen.
Wieso ist der Pfarrer / die Pfarrerin bei meiner Tante, die jetzt seit 3 Monaten bei mir wohnt, nicht zum 91. Geburtstag gekommen? Da gibt es verschiedene Erklärungsmöglichkeiten: 1. Entweder ist Ihre Tante noch nicht umgemeldet, d.h. sie wird noch in der alten Wohnsitzgemeinde geführt und taucht in der neuen Kirchengemeinde nicht in den Geburtstags-Listen auf. Besonders bei Umzügen in ein Heim oder Betreutes Wohnen erleben wir immer wieder, dass eine Ummeldung nicht oder sehr spät erfolgt. 2. Oder sie ist zwar schon umgemeldet, aber eben noch nicht auf den aktuellen Listen der Kirchengemeinden (die bekommen oft erst ein halbes Jahr später Kenntnis von den Meldebehörden). 3. Oder sie ist nicht in der Kirche und wird deshalb nicht bei uns geführt. 4. Vielleicht war auch ein weiters wichtige Ereignis, was bei etwa 4000 Gemeindegliedern nicht so selten ist, oder ein wichtiger Termin (z.B. Religionsunterricht an einer Schule) der gerade bei ihnen einen Besuch unmöglich gemacht hat. Unser Tipp in solchen Fällen: - Gerade bei diesen nervigen Meldegeschichten - Rufen Sie doch bitte zu solchen Anlässen bei Ihrem Pfarrer / Ihrer Pfarrerin an und sagen Sie Bescheid. - vielleicht lässt sich ja auch ein paar Tage später noch ein Termin vereinbaren. Das ist besser, als hinterher enttäuscht zu sein.
Wieso kam der Pfarrer / die Pfarrerin gestern nicht zu Tante Marie, die wurde 72? In ST. LUKAS wird das mit den Besuchen in der Regel so gehandhabt, dass Pfarrer oder die Pfarrerinnen zu sog. runden Geburtstagen (70, 75, ab 80) kommen. - Aber da gibt es eben die Ausnahmen von vorhin....
Wie ist das mit Besuchen im Krankenhaus? Leider ist es mit der Information aus den Krankenhäusern nicht immer gut bestellt. Immer wieder werden dafür organisatorische oder datenschutzrechtliche Gründe angeführt. Wenn Sie von einem Nachbarn oder einer Verwandten hören die gerne einen Besuch hätte, so rufen Sie Ihren Pfarrer / Ihre Pfarrerin an, wir kommen gerne!
Bibelsprüche für Taufe, Trauung etc. http://www.bayern-evangelisch.de/web/glauben_lebensfeste_konfirmation_sprueche.php Und siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst, und will dich wieder herbringen in dies Land. Denn ich will dich nicht verlassen, bis ich alles tue, was ich dir zugesagt habe. 1. Mose 28, 15
Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn. 1. Mose 32, 27
Ich will dich nicht verlassen, noch von dir weichen. Josua 1, 5
Siehe, ich habe dir geboten, dass du getrost und unverzagt seist. Lass dir nicht grauen und fürchte dich nicht; denn der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst. Josua 1, 9
Die Gott lieb haben, sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Pracht. Richter 5,31
Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch. 1.Thess. 5, 23
Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt. 1. Joh. 4,19
Es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade. Hebr. 13,9
Der Gott des Friedens mache euch tüchtig zu allem Guten, zu tun seinen Willen. Hebr. 13, 21
Christus spricht. Sei getreu bis an den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Off. 2, 10
Der Herr hat Großes an uns getan, des sind wir fröhlich. Psalm 126, 3
Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehst alle meine Wege. Ps. 139, 3
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Ps. 139 ,5
Lehre mich tun nach deinem Wohlgefallen, denn du bist mein Gott; dein guter Geist führe mich auf ebner Bahn. Ps. 143, 10
Du tust mir kund den Weg zum Leben. Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich. Ps. 16,11
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Ps. 23,1
Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen ein Leben lang und ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar. Ps. 23, 6
Der Herr ist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten? Ps. 27, 1
Du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen. Ps. 31,4
Gott ist unsere Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben. Ps. 46, 2
Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn, dass ich verkündige all dein Tun. Psalm 73, 28
Gott der Herr ist Sonne und Schild. Ps. 84, 12
Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Ps. 91, 11
Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. Ps. 103,2
So hoch der Himmel über der Erde ist, lässt Gott seine Gnade walten über die, die ihn fürchten. Ps. 103, 13
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Ps. 121, 3
Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen. Ps. 37, 5
Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen. Ps. 18, 30
Ich danke dir, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele. Psalm 139, 14
Du tust mir kund den Weg zum Leben: Vor dir ist Freude die Fülle und Wonne zu deiner Rechten ewiglich. Psalm 16, 11
Der Herr denkt an uns und segnet uns. Psalm 115, 12
Ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme aus das Dürre: ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen. Jesaja 44,3
Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet. Psalm 66, 20
Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. Ps. 68. 20
Dennoch bleibe ich stets an dir, denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich endlich in Ehren an. Psalm 73, 23f.
Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Ps. 126, 5
Gott, tröste uns wieder und lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir. Psalm 80,4
Meine Zeit steht in deinen Händen. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen. Psalm 31, 16
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele. Psalm 139, 14
Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. Psalm 139, 9f.
Wenn ich sehe den Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitest hast: Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du sich seiner annimmst. Psalm 8,4f.
Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Psalm 139, 5
Siehe, in meine Hände habe ich dich gezeichnet. Jesaja 49, 16
Die auf den Herren harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. Jes. 40, 31
Soviel der Himmel höher ist als die Erde, sind meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken höher als eure. Jesaja 55,9
Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jes. 41, 10
Fürchte dich nicht , denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein! Jes. 43, 1
So fürchte dich nun nicht , denn ich bin bei dir Jes. 43, 5
Du wirst erfahren, dass ich der Herr bin, an dem nicht zuschanden werden, die auf ihn harren. Jes. 49, 23
Es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen, aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer. Jes. 54, 10
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41, 10
Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung. Jeremia 29, 11
Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr. Jeremia 29, 13. 14
Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben. Amos 5,4
Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden. Matt. 5,4
Bittet, so wird euch gegeben, suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan. Matt. 7, 7
Christus spricht: Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Matt. 28, 20
Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Mark. 9, 23
Er richte unsere Füße auf den Weg des Friedens. Lk. 1, 79
Selig sind, die das Wort Gottes hören und bewahren. Lk. 11, 28
Jesus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Joh. 6, 35
Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Kor. 13,13
Seid aber miteinander freundlich, herzlich und vergebt einer dem andern, gleichwie Gott euch vergeben hat in Christus. Eph. 4, 32
Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Joh. 14, 6
Jesus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Joh. 15, 5
Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen. Röm. 8, 28
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. Rom 12, 12
Weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur kann uns trennen von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn. Rom 8, 39
Wo der Geist Gottes ist, da ist Freiheit. 2. Kor. 3, 17
Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Kor. 12, 9
Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Gal. 6, 2
Gott ist Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Joh. 4, 16b
Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen. Matt. 5,9
Alle eure Dinge lasset in Liebe geschehen. 1. Kor. 16, 14
Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen- und wir sind es auch. 1. Joh. 3,1
Selig sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen. Matt. 5,7
Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. Matt. 6,34
All eure Sorge werfet auf ihn, denn er sorgt für euch. 1. Petrus 5,7
Ein Mensch sieht, was vor Augen ist, Gott aber sieht das Herz an. 1. Sam. 16, 7
Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott. Micha 6,8
Aber Jesus rief die Kinder zu sich und sprach: Lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht, solchen gehört das Reich Gottes. Lukas 18,16
Weinen hat seine Zeit und lachen hat seine Zeit, klagen hat seine Zeit und tanzen hat seine Zeit. Prediger 3,4
Auf dich habe ich mich verlassen von Mutterleib an; von Mutterschoß an bist du mein Schutz. Dich rühme ich immerdar. Psalm 71, 6
Der Herr ist treu, der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen. 2. Thess. 3,3
Gott hat euch zur Freiheit berufen. Gal. 5,13
Ein Geduldiger ist besser als ein Starker, und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt. Sprüche 16, 32
Wenn ihr glauben habt wie ein Senfkorn, so wird euch nichts unmöglich sein. Matt. 17, 20
Was nütze es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele verliert. Matt. 16, 26
Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus. Philipper 4,13
Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz und eine klingende Schelle. 1. Kor. 13, 1
Christus spricht: Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen. Off. 3, 8b
Christus spricht: Wen da dürstet, der kommt zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Joh. 7, 37 b + 38
Römer 15, 7 Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat.
1. Korinther 15,10 Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin.
Psalmen 108,5 Deine Gnade reicht, so weit der Himmel ist, und deine Treue, so weit die Wolken gehen.
Gott spricht: Ich liebe, die mich lieben und die mich suchen finden mich Sprüche 8, 17
Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? Matthäus 6,26
Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu. Philipper 1, 6