Wochenspruch für Woche 22

„Christus spricht: Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“ Joh 12,32 „Du fehlst mir!“ So haben wir alle in den vergangenen Tagen und Wochen empfunden. Es war hart in der Zeit des Lockdowns Freunde und Familienangehörige nicht sehen zu können. Die Kontaktbeschränkungen waren schwer einzuhalten, weil man mit Arbeitskollegen nicht wie gewohnt umgehen konnte, es keine Zusammenkünfte im Sportverein oder am Stammtisch mehr gab bzw. teilweise immer noch nicht gibt. In solchen Situationen fehlt einem die eine oder der andere: Sein Optimismus, ihre Fröhlichkeit, die gute Stimmung im vertrauten Kreis oder einfach nur das wohltuende Zusammensein. Wir vermissen die gute Routine, in der man sich wohlfühlt. Auch die Sicherheit, dass alles seinen Gang geht. Der Lockdown lockert sich und das Leben kommt langsam wieder in Schwung, aber die Unsicherheit und Ungewissheit im Umgang miteinander bleibt. Manche sind verbittert und fragen sich: „Muss diese Isolation überhaupt sein?“ Was wird in Zukunft richtig und wichtig sein? „Du fehlst mir!“ denke wir manchmal in schweren Stunden, wenn wir alleine sind. Wo bist du Gott? Du fehlst mir! Deine Sicherheit und Klarheit. Die Gewissheit, dass es weiter geht und wir auf dem richtigen Weg sind. „Du fehlst mir!“ denken die Jünger, als sie an Himmelfahrt Abschied von Jesus genommen hatten. Als sie nun auf sich selbst gestellt waren.
Doch sie erinnern sich auch an das, was Jesus zu ihnen sagte, als er am Abend vor seinem Tod über ihre Zukunft redete: „Wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich alle zu mir ziehen.“ sagt Jesus zu seinen Jüngern in Jerusalem, als er noch bei ihnen ist. Denn er weiß, dass es eine schlimme, verstörende Zeit für seine Jünger sein wird, wenn er am Kreuz stirbt, aufersteht und dann in den Himmel auffahren wird. Seine Jünger werden alleine sein und ihn vermissen werden. Er spricht mit Blick auf uns, denen seine Gegenwart, seine Anwesenheit fehlt. Gerade jetzt, wo wir so manches lieb Gewonnene vermissen. Als Jesus unter Menschen ging, als er zur Umkehr aufrief und heilte und sich für eine bessere Welt einsetzte, da merkte jede(r): Hier ist was Besonderes im Gange. Da ist etwas Göttliches, das uns himmelwärts zieht. In diesem Jesus, in seinem Verhalten zieht uns etwas hoch, erhöht uns etwas: die liebevolle Art, wie er mit seinen Mitmenschen umgegangen ist. Wie er Kinder und Frauen geachtet und einbezogen hat. Wie er mit den Schwachen und Ausgestoßenen verständnisvoll und doch fordernd umgegangen ist. Das ist der richtige Weg, der Zukunft hat und zum Ziel führt. Der die Jünger stark gemacht hat und ihnen eine Richtung vor gegeben: aufwärts. Zu einer himmlischen Art des Zusammenlebens. Wo man sich wohl fühlt und es einem gut geht. „Du fehlst mir!“ sagen oder denken wir manchmal, weil wir die liebevolle Art, die besondere Wertschätzung eines nahen Menschen vermissen. Worte und Gesten, die uns stark machen, uns erhöhen. Und die Sicherheit geben, dass wir richtig leben und es gut ist und wird und Zukunft hat. „Du fehlst mir!“ denken wir, wenn wir Gottes Gegenwart vermissen. Seine Geborgenheit, die Sicherheit, dass das Leben in richtige Richtung geht und am Ende alles gut wird. Diese Woche haben wir Himmelfahrt gefeiert. Da geht es genau um dieses sehnsuchtsvolle Vermissen, das Gott uns zumutet. Warum mutet er uns das zu? Wozu der Abschied an Himmelfahrt? Warum entzieht sich Gott? Damit die Jünger selbständig werden, sich emanzipieren und selber am Reich Gottes auf Erden arbeiten. Auf den Weg himmelwärts machen. Sich von Jesus, von dem, was er uns vorlebte und vermittelte, nach oben, zu einem besseren Miteinander ziehen zu lassen. Auch wir sollen nun von uns aus diese Richtung einschlagen: aufwärts, himmelwärts. Wir erfahren Gottes Liebe, wo wir uns zu Jesus hingezogen fühlen. Wenn wir mit unseren Mitmenschen so liebevoll umgehen, wie Jesus mit seinen Mitmenschen umgegangen ist. Dann wissen wir, wo der Weg entlang führt und was in Zukunft gut und wohltuend, richtig und wichtig sein wird. Bleiben Sie behütet. Alles Gute und Gottes Segen. Pfrin. Sigrid Ullmann

Sankt Lukas wieder geöffnet

Sankt Lukas wieder geöffnet

Sankt Lukas öffnet wieder

Zum Gottesdienst am 17. Mai waren 30 Besucher nach St. Lukas gekommen. Vielen spürte man an, wie froh sie waren, nun wieder Gottesdienste in der Kirche und in der Gemeinschaft mit anderen zu feiern.

Der Kirchenvorstand hatte sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie man die Corona- Schutzmaßnahmen mit einer würdigen Raum- und Gottesdienstgestaltung verbinden kann. Dies ist auch gut gelungen, wie Pfarrer Mulugeta gleich am Anfang des Gottesdienstes feststellte und allen Helfern für ihren Einsatz dankte. Man hatte trotz Maske und Abstandswahrung immer noch das Gemeinschaftsgefühl, besonders bei den Gebeten.

In der Zeit der Corona- Krise werden viele Gebete zu Gott gegangen sein, manche hoffnungsvoll, aber auch ungeduldige und ängstliche. So passte der Predigttext, wo es um beharrliches Bitten und Beten ging, gut zu unserer derzeitigen Lage. Pfarrer Mulugeta ermunterte die Gemeinde, im Gebet nicht nachzulassen. Doch sollen keine egoistischen Bitten vorgetragen werden, wie z.B. Johannes und Jakobus es machten, sondern Bitten, die vom Glauben und Gemeinsinn getragen sind. Auch dürfen wir von Gott nicht erwarten, dass er sofort und auf gewünschte Weise antwortet. Gott erhört Gebete oft anders, als erwartet, aber stets zum Wohle der Menschen.

Viel Menschen erleben in diesen Tagen auch eine tätige Form von Nächstenliebe durch Hilfsangebote von anderen und gegenseitige Rücksichtnahme. So darf man auch die großen Abstände im Kirchenraum nicht als Zeichen des Hasses, sondern als ein Symbol des Schutzes werten.

Tesxt: Clarissa Hannig

Wir freuen uns schon auf die nächsten Gottesdienste

Himmelfahrt 21.05. um 11.00 Uhr unter der Linde im Gut Deutschhof

                                                                       (bei schlechtem Wetter im Kichsaal und Gemeindesaal)

Sonntag 24.05. um 10.00 Uhr in St. Lukas

Sonntag 31.05. um 10.00 Uhr in St. Lukas

Sekretariat wieder besetzt

Sekretariat wieder besetzt

Vorstellung Sekretärin St. Lukas Schweinfurt

Grüß Gott!

Seit Anfang Mai arbeite ich im Pfarramt St. Lukas als Pfarramtssekretärin und möchte mich hier kurz vorstellen. Meine Name ist Frauke Zillmann und ich bin 56 Jahre alt.

Ich habe mich auf diesen Wechsel in meinem Berufsleben sehr gefreut, da ich damit mein Hobby zum Beruf mache.

Nach meiner Ausbildung zur technischen Zeichnerin war die erste Station meines Berufslebens der CVJM Schweinfurt, hier war ich Praktikantin.

Danach war ich beruflich durchweg eher in Industrie und Handwerk tätig, zuletzt 20 Jahre lang als Qualitätsbeauftragte in einem mittelständischen Betrieb.

Ebenso war ich aber während der gesamten Zeit ehrenamtlich im gemeindlichen und kirchlichen Bereich unterwegs, sei es bei der Organisation von Freizeiten, dem Erstellen des Gemeindebriefes oder beim grafischen Gestalten von Logos und Werbematerial. Viel Freude machten auch die Leitungen der Krabbelgruppe und der Jungschar- und Jugendgruppen. Auch gehörte ich für einige Zeit dem Kirchenvorstand der Gemeinde Zell an.

Seit 1990 lebe ich mit meinem Ehemann Volker in Schweinfurt.

Unsere beiden Kinder Thorsten und Annika sind vielleicht noch einigen von Ihnen bekannt, beide haben früher in St Lukas Jungscharen geleitet.

Mittlerweile sind beide ebenfalls verheiratet und in Mittelfranken ansässig.

Meine Tochter Annika hat mich letzten Juli sogar schon zur Oma gemacht.

Ich freue mich darauf, Sie bald über das Pfarramt St.Lukas kennenzulernen!

Besten Gruß

Frauke Zillmann

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Öffnungszeiten aktuell

Im Moment, solange das Corona Infektionsrisiko mit den dazugehörigen Beschränkungen besteht, kontaktieren Sie das Pfarrbüro bitte telefonisch.

Terminvereinbarungen sind möglich.

Wochenspruch für Woche 21

Wochenspruch für Woche 21

„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“ Ps 66,20

 

Liebe Gemeinde,

auch bei uns in Schweinfurt wurde die Woche auf dem Marktplatz gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie demonstriert. Menschen in ganz Deutschland sind wütend darüber, dass sie ihren Alltag einschränken müssen, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. In Sachsen ist die Wut so groß, dass Abstandsregeln bei den Protesten nicht mehr eingehalten werden. Polizisten werden angebrüllt, beleidigt, angegriffen und verletzt. Das ist extrem und so geht es bei uns in Schweinfurt hoffentlich niemals zu. Trotzdem spürt man, wie die Menschen ungeduldig werden.

 

Da ist die Wut und vielleicht auch die Angst, dass vor lauter Sicherheit die Bedürfnisse nach Freiheit, Leichtigkeit, Autonomie untergehen. Hinter der Wut steht die Erfahrung, dass wir im Leben oft genug dafür „kämpfen“ müssen, gesehen, gehört und verstanden zu werden. Wir bitten und erhalten von der anderen Seite ein „Nein!“ Das tut weh und die Enttäuschung sitzt tief. Dann fühlen wir uns dazu gerechtfertigt, mit Gewalt unseren Willen durchzusetzen oder uns vollständig zurückzuziehen und zu grollen.

Das mag auch einer der Gründe sein, warum es uns manchmal so schwer fällt zu beten. Wie oft höre ich den Satz: „Beten bringt nichts! Gott erhört meine Gebete nicht.“ Dahinter steckt die Erfahrung, dass wir, obwohl wir Gott innig um einen Lottogewinn, Gesundheit und Heilung, eine gute Note in der Probe, einen Arbeitsplatz und viele anderen Herzensangelegenheiten gebeten haben, unsere Wünsche jedoch nicht erfüllt wurden. Was für eine Enttäuschung! Es ist hart, das anzunehmen: Gott kann man nicht befehlen, manipulieren, umgehen oder mit Gewalt zwingen. Wir stehen mit leeren Händen vor Gott. Beten ist eine geistige Übung: Je mehr wir uns davon befreien, von Gott zu erwarten, Erfolg zu haben, desto inniger und näher verbinden wir uns mit ihm und spüren seine Liebe und Güte zu uns. Oft geschieht daraufhin das Wunder, dass etwas Positives unser Leben zum Guten verändert. „Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“ Wir bekommen vielleicht nicht die Hilfe, die wir uns wünschen, aber uns wird geholfen. Das ist eine bereichernde Erfahrung, die wir auch im Alltag erleben können.

Wir können uns freimachen von der Vorstellung, dass ein „Nein!“ als Antwort auf unsere Wünsche es rechtfertigt, mit Gewalt, Kampf und Rückzug gegen den anderen vorzugehen. Das letzte Jahrhundert hat uns mit Bonhoeffer, Martin Luther King, Gandhi und vielen mehr gezeigt, dass man sich für Freiheit und Menschenrechte sehr erfolgreich mit Gewaltlosigkeit und Frieden einsetzen kann. Doch dazu braucht es Geduld und die Haltung, gemeinsam etwas verändern zu wollen und nicht gegeneinander zu kämpfen. Das Gebet ist die geistige Übung, die uns dabei hilft, diesen Weg immer wieder in Liebe und Geduld zu gehen.

Ab 17. Mai 2020 wieder Gottesdienste!

Ab 17. Mai 2020 wieder Gottesdienste!

Ab 17. Mai finden wieder Gottesdienste in Sankt Lukas statt.

Bitte beachten Sie beim Besuch der Gottesdienste die Anweisungen unseres Sicherheitsteams, halten Sie Abstand und tragen Sie eine Schutzmaske. Wir werden die Gottesdienstbesucher mit Name und Anschrift erfassen.

hier die Termine:

Gottesdienst St. Lukas

So, 17.05. 10:00 Uhr (Pfr. Mulugeta)

So, 24.05. 10:00 Uhr

So, 31.05. 10:00 Uhr Pfingsten (Pfrin. Ullmann)

 

Gottesdienst im Gut Deutschhof „Unter den Linden“

Do, 21.05. 11.00 Uhr Christi Himmelfahrt (Pfr. Mulugeta)

 

Gottesdienst St. Stephanus-Kapelle (für Patienten)

im Leopoldina Krankenhaus (8. Stock)

Sa, 16.05. 18:00 Uhr

Sa, 23.05. 18:00 Uhr

Sa, 30.05. 18:00 Uhr

BRK Seniorenheim St. Elisabeth

vorrübergehend kein Gottesdienst

 

Seniorentreff

Entfällt

 

 

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So wird's gemacht:

  • Bitte vergessen Sie nicht Ihren Mund-/ Nasenschutz!
  • Am Eingang können Sie sich die Hände desinfizieren. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn Sie das Treppengeländer benutzen.
  • Beachten Sie die Markierungen für die Laufwege.
  • Orientieren Sie sich an den Bändern, die sich an den Rückenlehnen der Bänke befinden.
    Besucher, die zu einem Haushalt gehören dürfen natürlich in einer Bank nebeneinander Sitzen.
  • Lassen Sie zu Besuchern, die nicht aus Ihrem Haushalt sind 4 Plätze frei.
  • Zwischen zwei besetzen Bänken muss immer eine Bank frei bleiben.
  • Nutzen Sie die Möglichkeit, sich die Hände zu desinfizieren, bevor und nachdem Sie sich am Treppengeländer festgehalten haben.

 

Sicherheitsplan für die Gottesdienste

Mit diesen Laufwegen und Sitzeinteilungen sind wir auf der sicheren Seite.

In dankbarer Erinnerung

in dankbarer Erinnerung

Am 29. April 2020 verstarb unsere ehemalige langjährige Mitarbeiterin 

Frau Roswitha Kühhorn

 Der evangelische Kindergarten St. Lukas trauert um eine allseits geschätzte Kollegin, die sich in mehr als 23 Jahren als pädagogische Mitarbeiterin in unserer Einrichtung große Verdienste, Sympathien und Anerkennung bei Kindern, Eltern und dem gesamten Team erworben hat.

Erst vor zwei Jahren haben wir sie in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Ihr Vorhaben, als Lesepatin mit uns in Verbindung zu bleiben, konnte sie leider aufgrund ihrer schweren Krankheit nicht mehr in die Tat umsetzen.

Unser aller Mitgefühl gilt ihren Angehörigen.

Wir werden sie immer als vorbildlich engagierte und herzliche Mitarbeiterin in bester Erinnerung behalten.

 

Das Kita-Team und die Elternschaft St. Lukas

Ab Sonntag 17. Mai 2020 wieder Gottesdienste!

 

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