Konfirmation 2018

Konfirmationsgottesdienst

Am 25. März 2018 wurden 30 jungen Menschen aus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Lukas konfirmiert. Weil unsere eigene Kirche noch für Sanierungsarbeiten gesperrt war, baten wir unsere katholische Nachbargemeinde, St. Peter und Paul, um die Nutzung der Kirche für Konfirmationsgottesdient 2018. Wir sind sehr dankbar für die Eltern und Paten, die diese konfirmierten jungen Menschen begleitet haben und die Eltern, die an den „Konfitagen“ mitgeholfen haben. Wir danken auch allen Gästen, Gottesdienstbesuchern und Mitwirkenden beim Beicht- und Konfirmationsgottesdienst. Der katholischen Kirche St. Peter und Paul sei auch sehr gedankt für ihre Gastfreundschaft.

Es ist eine große Freude für die Kirche Jesu Christi, wenn jedes Jahr junge Menschen konfirmiert werden. Das ist eine Hoffnung für die Existenz der Kirche Jesu Christi. Manchmal scheint es aber vielen Menschen auch den konfirmierten jungen Menschen, dass das Konfirmationsfest ein Abschiedsfest von dem kirchlichen Leben und den kirchlichen Aktivitäten ist. Deswegen bleiben viele konfirmierte Menschen der Kirche fern, nachdem sie konfirmiert wurden, bis sie einige Zeit später vielleicht für das Patenamt oder die Hochzeit eine wieder den Weg in eine Kirche finden. Es ist deshalb wichtig zu verstehen, dass die Konfirmation nicht das Abschiedsfest, sondern nur ein Abschlussfest der Konfirmandenzeit ist, um den nächsten Schritt im Glaubensleben zu beginnen.

Die Kirche braucht die jungen Menschen und heißt sie willkommen.  Sie bietet den jungen Menschen den Konfirmandenunterricht an, damit sie ihren Glauben zu wecken und zu stärken. Mit diesem Unterricht hilft die Kirche den jungen Menschen, die Gabe Gottes zuerkennen, die sie durch die Taufe empfangen haben. Aber der Glauben kann nicht nur mit der einmaligen Konfirmandenzeit erweckt und gestärkt werden. Er muss ständig bewahrt werden. Es ist immer wichtig auf dem Fundament unseres Glaubens, auf Jesus zu stehen und dort Wurzeln zu schlagen. Unsere Wurzeln sollen immer kräftiger werden und sich immer weiter ausbreiten. Das geschieht, wenn wir immer noch Gottes Wort gerne hören und lernen, nach dem Willen Gottes leben, beten, Gottesdienste besuchen, uns in verschiedenen kirchlichen Aktivitäten engagieren und wenn wir uns mit anderen Menschen austauschen. Wenn wir dafür offen und bereit sind, hilft uns Gott durch seine Gnade. Amen.

 

Mulugeta Giragn Aga

 

Hiobsbotschaft am Ende des Kirchenjahres

Kirchenraum St. Lukas gesperrt.

Der Kirchenvorstand musste in seiner Sitzung am Mittwoch, dem 15.11.2017, nach
kurzer Diskussion den Beschluss fassen, die Kirche St. Lukas (gemeint ist der
Kirchenraum im Obergeschoss für die Öffentlichkeit zu sperren. Die Entscheidung fiel
einstimmig aus, wissend um die damit verbundenen Folgen für die Gemeinde und dem
nun folgenden logistischen und organisatorischen Aufwand.

Das in Auftrag gegebene Schadstoffgutachten bezüglich der seitlich an den Wänden
angebrachten Akustiklamellen liegt nun vor. Das Gutachten weist klar aus, dass die
Lamellen Asbest enthalten. Somit besteht nicht nur Unfallgefahr durch das mögliche
Herabfallen der Lamellen, sondern vor allem auch durch das damit verbundene
Freisetzen von krebserregenden Asbestfasern. Die Sorge um die Gesundheit der
Mitarbeiter und der Besucher von St. Lukas ließ keinen anderen Beschluss zu.
Gleichzeitig hat der KV eine Projektgruppe beauftragt, den Umzug der Gottesdienste in
den unter der Kirche liegenden Gemeindesaal zu eruieren. Dieses Team nimmt sofort
die Arbeit auf und bereitet den Gemeindesaal für den Gottesdienst am kommenden
Sonntag vor. Es ist dem KV und den Pfarrern und Pfarrerinnen der Gemeinde wichtig,
alle vorgesehenen Gottesdienste dennoch in St. Lukas zu feiern, wenn auch unter
„erschwerten Bedingungen“.

Die Situation des gesperrten Kirchenraums hat natürlich besonders Auswirkungen auf
alle regelmäßigen und besonderen Veranstaltungen im Gemeindesaal. Was das genau
bedeutet, wird im Moment geprüft. Wir bitten schon jetzt um Verständnis, falls es zu
Einschränkungen kommen sollte, z.B. ein anderer Raum – wie der „Weiße Saal“,
zugewiesen werden muss.

In Zusammenarbeit von Kirchenvorstand, Gesamtkirchen-verwaltung, Dekanat und
Landeskirche wird nun dringend eine Lösung gesucht, den Kirchenraum wieder für die
Gemeinde nutzbar zu machen. Das bedeutet zunächst einen fachgerechten Rückbau
der asbesthaltigen Akustiklamellen unter Berücksichtigung der einschlägigen
Vorschriften und die darauf folgende vollständige Reinigung des Kirchenraumes und
evtl. angrenzender Bereiche. Diese erste Maßnahme muss von zugelassenen
Fachfirmen ausgeführt werden. Jedenfalls setzen wir uns alle dafür ein, dass der
Kirchenraum unserer Lukaskirche bald wieder genutzt werden kann.

Der Kirchenvorstand

Pfarrstelle im Gut Deutschhof neu besetzt

Einführung von Mulugeta Giragn Aga in Deutschhof

Am 1. Oktober wurde die Pfarrstelle im Gut Deutschhof nach nur kurzer Vakanz neu besetzt.

„Wir begrüßen einen richtigen Pfarrer“.

Lang anhaltender Applaus der Gemeinde. „Ein Segen, dass Sie hier in St. Lukas sind!“ Dekan Oliver Bruckmann zeigt stolz auf Mulugeta Giragn Aga, den neuen Geistlichen in seinem Dekanat. Als er ihn vor ein paar Monaten den Kirchenvorstehern von St. Lukas präsentierte, fragten diese den aus Äthiopien gebürtigen Farbigen, was er denn machen würde, wenn ihm bei einem Hausbesuch die Tür zugeschlagen werde: „Dann bleibe ich freundlich und komme wieder vorbei. Denn ich komme nicht allein. Gott ist immer bei mir“. Diese Antwort beeindruckte den KV, der ihm sofort die Tür der Gemeinde weit öffnete.

Den gesamten Text er Einführung, wie auf „Schweinfurt-Evangelisch“ veröffentlicht finden Sie hier.

Ich freue mich, dass ich mich als neuer Pfarrer im Team der Kirchengemeinde St. Lukas bei Ihnen vorstellen darf. Mein Name ist Mulugeta Giragn Aga. In meiner ursprünglichen Heimat Äthiopien, wo ich 1976 geboren und aufgewachsen bin, haben wir keine Vor- und Nachnamen, sondern tragen drei Namen: zuerst den eigenen Namen, als zweites den Eigennamen des Vaters und dann den des Großvaters. So werde ich meist einfach mit „Pfarrer Mulugeta“ angesprochen, auch wenn in meinen deutschen Papieren nun „Aga“ als Nachname eingetragen ist. Mit meiner Frau Lensa Ashebir Fite, die ausgebildete Gartenbau-Ingenieurin ist, und unseren Töchtern Kena und Surraa, die hier geboren und getauft sind, wohne ich schon seit 2012 in Schweinfurt.

In Äthiopien habe ich Theologie studiert und wurde als lutherischer Pfarrer ordiniert. Bis 2009 durfte ich als Gemeindepfarrer und in verschiedenen überregionalen Arbeitsfeldern der großen lutherischen Mekane-Yesu-Kirche arbeiten. Dann bekam ich ein Stipendium für ein Masterstudium der Interkulturellen Theologie in Göttingen, das ich 2011 abschloss. Jedoch konnte ich aufgrund der politischen Situation in Äthiopien nicht wie geplant in meine Heimat zurückkehren, sondern musste meine Frau nach Deutschland nachholen und Asyl beantragen. Über 3 Jahre dauerte das Asylverfahren, bis das Gericht schließlich unseren Flüchtlingsstatus anerkannte.

Seit März 2016 arbeite ich in der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Deutschhaus-Erlöser in Würzburg in einem Spezialvikariat. Meine vielfältigen Erfahrungen – sowohl aus meiner Heimat Äthiopien als auch hier in Deutschland – möchte ich auf der 2. Pfarrstelle von St. Lukas in die Gemeindearbeit einbringen. Meine Familie und ich freuen sich auf die neuen Herausforderungen und Erfahrungen, weiter mit und von den Menschen hier zu lernen. Ich bin dankbar für die bisher erfahrene Offenheit und das herzliche Willkommen im Dekanat Schweinfurt und in dieser Kirchengemeinde. Sie haben ihre Türe für mich und meinen weiteren Dienst geöffnet. Mit offenem Herzen möchte ich mich einlassen auf die neuen Begegnungen mit Menschen jeden Alters, auf die Verkündigung des Evangeliums und die Arbeit im Team mit den Haupt- und Ehrenamtlichen der Gemeinde.

Ihr Pfarrer Mulugeta Giragn Aga

Helfende Hände – Übersicht

Helfen macht Spaß und man trifft die Menschen der  Gemeinde

Wir benötigen immer wieder helfende Hände für verschiedenen Tätigkeiten.
Hier finden Sie die Übersicht, der Tätigkeiten bei denen Sie sich einbringen können

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