Empfang der Ehrenamtlichen Mitarbeiter 2019

Im Anschluss an den Gottedienst zur Jahreslosung 2019 begrüßten Pfarrerin Ullmann und der neu gewählte Vertrauensmann des Kirchenvorstandes Jürgen Fuchs gemeinsam die ehrenamtlichen Mitarbeiter unserer Gemeinde zu einem Neujahrsempfang.

Sie übermittelten Lob, Dank und Wertschätzung für die treue Arbeit in unserer Kirchengemeinde.
Damit St. Lukas weiter wachsen und gedeihen kann brauche es auch viele neue Mitarbeiter, besonders im Hinblick auf die zahlreichen anstehenden Projekte.

Ein großer Dank galt in diesem Jahr Norbert Pache vom CVJM, der über viele Jahre den Bibelgesprächskreis von St. Lukas leitete. Sibylle Gosdin wurde als Nachfolgerin vorgestellt und wird in Zukunft einmal im Monat diese wichtige Arbeit fortsetzen. Als Nachfolger unseres Chronisten Erhard Walter konnte Ronald Sporer gewonnen werden. Rege Gespräche bei Häppchen, Sekt und Kaffee rundeten den Vormittag ab.

Der Infobrief – immer auf dem Laufenden bleiben

Jetzt meldet sich mal der Administrator.

Also jener, der weil er wenig Zeit hat und auch an vielen Wochenenden unterwegs ist, kaum am Gemeindeleben teilnehmen kann. Daher habe ich früher nur ganz wenig von meiner Gemeinde mitbekommen. Der, der für die Technik dieser Seite im Hintergrund sorgt.

Geht es Ihnen, geht es Euch auch so?

Jetzt freue ich mich jede Woche über einen Infobrief von Pfarrerin Ullmann, die dort in kurzen Sätzen notiert, was in Sankt Lukas stattgefunden hat.

Geht es Ihnen, geht es Euch auch so?

Dann gibt es einen Ausblick auf die kommenden Termine. Da bekommt man dann wieder Lust auf Sankt Lukas und nimmt den Kalender in die Hand um die Termine einzutragen. Nicht immer ist Platz und manchmal schon.

Geht es … Genau, so geht es mir auch.

Und dann gibt es ein paar Sätze zum Glauben. Sätze die Mut machen im Glauben, oder welche die trösten. Sätze, die erinnern an die Freude, die der Glaube spendet und dass dort eine Gemeinde für mich da ist. Und sie ist auch da, wenn ich keine Zeit habe. Es ist gut, dass zu wissen.

Solle es Ihnen / Euch auch so gehen und Ihr bekommt den Infobrief noch nicht?
Dann tragen Sie sich / tragt Euch einfach hier ein.

Infobrief

Bitte senden Sie mir auch den Infobrief

5 + 11 =

2.12.2018 Kirchweih in St. Lukas

  • mit einem festlichen Familien Gottesdienst um 11.00 Uhr
  • mit den Einführung des neuen Kirchenvorstands
  • mit einem kleinen Sektempfang
  • mit einem gemeinsamen Mittagessen unter dem Motto: „Jeder bringt was mit und alle werden satt“
  • mit der Verabschiedung unseres Vakanzpfarrers Dr. Wolfgang Weich
  • mit Kaffee und Kuchen
  • mit kleinen Darbietungen der Kindergarten- Kindergarten
  • mit Basaren, Brotverkauf u, v, m.

* Wir freuen uns auf Sie *

Installation von Pfarrerin Sigrid Ullmann

 

Neue 1. Pfarrerin von Schweinfurt-St. Lukas: Sigrid Ullmann

Schweinfurt – St. Lukas, Sa., 27. Okt. 2018. „Halleluja, Jesus, Amen“ – Eigens aus Münnerstadt war der Gospelchor unter Leitung von Jan Jancalek gekommen. Dort hatte die neue Pfarrerin Sigrid Ullmann in den vergangenen zwölf Monaten Dienst an der evangelischen Auferstehungskirche getan und bleibende Erinnerung hinterlassen. Auch das oberfränkische Tettau ist eine ihrer mehreren Wirkungstätten gewesen (s. LINK: https://www.schweinfurt-evangelisch.de/inhalt/eine-neue-im-dekanat). Nahebei – im thüringischen Lauscha – ist übrigens ihr Mann Jörg Zech Pfarrer. Bei ihm leben auch die vier gemeinsamen Kinder im Alter von 9 – 16 Jahren. Sie waren natürlich bei der Einführung ihrer Mutter in Schweinfurt dabei, ebenso wie ein Pfarrerskollege aus der dortigen Region.

Nun also wurde die gebürtige Rheinland-Pfälzerin und weitgereiste Theologin mit Wirkung vom 1. Oktober 2018 offiziell zur Pfarrerin auf Lebenszeit ernannt und ihr die Erste Pfarrstelle der St. Lukas-Gemeinde auf dem Hochfeld übertragen.

Der Einführungsansprache von Dekan Oliver Bruckmann lag der neue Wochenspruch „Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte“ (Psalm 130,4) zugrunde. Es sei gut, immer wieder an dieses Wort erinnert zu werden. Denn leider gebe es böse und ungesagte Worte, Fehler und Fehleinschätzungen, von denen Menschen nicht loskämen und die darum auch nicht anderen vergeben könnten. Von daher müsse das Psalmwort vom barmherzigen Gott immer neu gebetet, gepredigt, gesungen, vor allem aber praktiziert werden. Dies sei eine wichtige Aufgabe eines Pfarrers bzw. einer Pfarrerin. Anschließend erbat der Dekan für Pfrin. Ullmanns Dienst der Verkündigung und für ihre anderen, vielfältigen pfarramtlichen Dienste den Beistand Gottes. Flankiert von vier Assistierenden, darunter ihren beiden Töchtern, segnete er sie am Altar für ihre Arbeit in der Gemeinde.

Die gespannt erwartete Antrittspredigt der Pfarrererin kreiste um das bekannte Bibelwort „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch“ (1. Petrusbrief 5,7). Sie habe von Sorgen in der XL-Gemeinde vernommen, angefangen vom bröckelnden Beton über die Finanzen bis hin zur fehlenden Jugend – führte Pfrin. Ullmann aus. Doch müsse man die Sorge in der Hand haben – nicht etwa umgekehrt, dass einen die Sorge nicht mehr loslasse. Neben den gemeindlichen gebe es natürlich auch menschliche Sorgen: Gefühle von Schwäche, Ängste, Scheitern, mit denen es untereinander umzugehen gelte. Sie sehe ihre Aufgabe als Pfarrerin darin, „Abgründe in den Herzen zu sehen und nach Brücken zu suchen“.

„Ein unheimlich großer Schatz“ sei aber die Offenheit der Gemeinde. Überhaupt: „Der Schweinfurter ist grad (he)raus“. Er sei ehrlich, aufrichtig und kremple die Ärmel hoch; überhaupt sei sehr viel Energie und Potenzial zu spüren. So freue sie sich, hier dienen zu dürfen und dabei nicht nur die Sachprobleme, sondern vor allem den Menschen zu sehen und die menschlichen Probleme zu lösen im Vertrauen darauf, dass der Herr es recht machen werde.

Im Übrigen wurde der Gottesdienst musikalisch durch den Gemeindechor von St. Salvator / Gut Deutschhof unter Leitung von Petra Hurth bereichert. Nur für die Gemeinde war kein eigenes Lied vorgesehen.

Beim anschließenden Empfang im Saal einen Stock tiefer gab es die obligatorischen Grußworte, moderiert von Prädikant Stefan Gäb. Stadtrat Jürgen Montag, zuständig für Soziales, Jugend, Sport und Schulen, betonte die Schnittmenge zwischen den Kirchengemeinden und der Stadtverwaltung gerade in Blick auf die Kitas. Selbst Gemeindemitglied von St. Lukas, wusste er natürlich, dass sie zwar die größte Stadtgemeinde ist, aber doch Schweinfurts Christuskirche (inkl. „Arche“-Dittelbrunn!) mehr (nämlich rund 400) „Seelen“ zählt.

Senior Pfr. Dr. Wolfgang Weich/SW-Christuskirche, dem seinerseits für seinen Elan und Humor gedankt wurde, womit er die Verwaltung von St. Lukas während der einjährigen Vakanzzeit gemanagt hatte, hieß Pfrin. Ullmann im Namen des Pfarrkapitels mit seinen über 40 Kolleginnen und Kollegen willkommen.

Pastoralreferentin Maria Garsky überbrachte die Grüße der katholischen Nachbargemeinden Peter und Paul sowie Maximilian Kolbe und bekundete ihre Vorfreude auf ökumenische Zusammenarbeit.

Und KV-Vertrauensmann Karlheinz Götz zeigte sich erleichtert: „Nun sind wir wieder unabhängig betriebsfähig“. Außerdem sei Frau Ullmann die erste Pfarrerin, die jünger als die Gemeinde (gegründet 1966-1969) sei – dies wohl in Erwartung ihres um so längeren Bleibens. Am Ende bedankte sie sich für die warmen, herzlichen Worte.

Veröffentlicht von Siegfried Bergler am So., 28.10.2018 11:34

Konfirmation 2018

Konfirmationsgottesdienst

Am 25. März 2018 wurden 30 jungen Menschen aus der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde St. Lukas konfirmiert. Weil unsere eigene Kirche noch für Sanierungsarbeiten gesperrt war, baten wir unsere katholische Nachbargemeinde, St. Peter und Paul, um die Nutzung der Kirche für Konfirmationsgottesdient 2018. Wir sind sehr dankbar für die Eltern und Paten, die diese konfirmierten jungen Menschen begleitet haben und die Eltern, die an den „Konfitagen“ mitgeholfen haben. Wir danken auch allen Gästen, Gottesdienstbesuchern und Mitwirkenden beim Beicht- und Konfirmationsgottesdienst. Der katholischen Kirche St. Peter und Paul sei auch sehr gedankt für ihre Gastfreundschaft.

Es ist eine große Freude für die Kirche Jesu Christi, wenn jedes Jahr junge Menschen konfirmiert werden. Das ist eine Hoffnung für die Existenz der Kirche Jesu Christi. Manchmal scheint es aber vielen Menschen auch den konfirmierten jungen Menschen, dass das Konfirmationsfest ein Abschiedsfest von dem kirchlichen Leben und den kirchlichen Aktivitäten ist. Deswegen bleiben viele konfirmierte Menschen der Kirche fern, nachdem sie konfirmiert wurden, bis sie einige Zeit später vielleicht für das Patenamt oder die Hochzeit eine wieder den Weg in eine Kirche finden. Es ist deshalb wichtig zu verstehen, dass die Konfirmation nicht das Abschiedsfest, sondern nur ein Abschlussfest der Konfirmandenzeit ist, um den nächsten Schritt im Glaubensleben zu beginnen.

Die Kirche braucht die jungen Menschen und heißt sie willkommen.  Sie bietet den jungen Menschen den Konfirmandenunterricht an, damit sie ihren Glauben zu wecken und zu stärken. Mit diesem Unterricht hilft die Kirche den jungen Menschen, die Gabe Gottes zuerkennen, die sie durch die Taufe empfangen haben. Aber der Glauben kann nicht nur mit der einmaligen Konfirmandenzeit erweckt und gestärkt werden. Er muss ständig bewahrt werden. Es ist immer wichtig auf dem Fundament unseres Glaubens, auf Jesus zu stehen und dort Wurzeln zu schlagen. Unsere Wurzeln sollen immer kräftiger werden und sich immer weiter ausbreiten. Das geschieht, wenn wir immer noch Gottes Wort gerne hören und lernen, nach dem Willen Gottes leben, beten, Gottesdienste besuchen, uns in verschiedenen kirchlichen Aktivitäten engagieren und wenn wir uns mit anderen Menschen austauschen. Wenn wir dafür offen und bereit sind, hilft uns Gott durch seine Gnade. Amen.

 

Mulugeta Giragn Aga