Kirchenraum St. Lukas gesperrt.

Der Kirchenvorstand musste in seiner Sitzung am Mittwoch, dem 15.11.2017, nach
kurzer Diskussion den Beschluss fassen, die Kirche St. Lukas (gemeint ist der
Kirchenraum im Obergeschoss für die Öffentlichkeit zu sperren. Die Entscheidung fiel
einstimmig aus, wissend um die damit verbundenen Folgen für die Gemeinde und dem
nun folgenden logistischen und organisatorischen Aufwand.

Das in Auftrag gegebene Schadstoffgutachten bezüglich der seitlich an den Wänden
angebrachten Akustiklamellen liegt nun vor. Das Gutachten weist klar aus, dass die
Lamellen Asbest enthalten. Somit besteht nicht nur Unfallgefahr durch das mögliche
Herabfallen der Lamellen, sondern vor allem auch durch das damit verbundene
Freisetzen von krebserregenden Asbestfasern. Die Sorge um die Gesundheit der
Mitarbeiter und der Besucher von St. Lukas ließ keinen anderen Beschluss zu.
Gleichzeitig hat der KV eine Projektgruppe beauftragt, den Umzug der Gottesdienste in
den unter der Kirche liegenden Gemeindesaal zu eruieren. Dieses Team nimmt sofort
die Arbeit auf und bereitet den Gemeindesaal für den Gottesdienst am kommenden
Sonntag vor. Es ist dem KV und den Pfarrern und Pfarrerinnen der Gemeinde wichtig,
alle vorgesehenen Gottesdienste dennoch in St. Lukas zu feiern, wenn auch unter
„erschwerten Bedingungen“.

Die Situation des gesperrten Kirchenraums hat natürlich besonders Auswirkungen auf
alle regelmäßigen und besonderen Veranstaltungen im Gemeindesaal. Was das genau
bedeutet, wird im Moment geprüft. Wir bitten schon jetzt um Verständnis, falls es zu
Einschränkungen kommen sollte, z.B. ein anderer Raum – wie der „Weiße Saal“,
zugewiesen werden muss.

In Zusammenarbeit von Kirchenvorstand, Gesamtkirchen-verwaltung, Dekanat und
Landeskirche wird nun dringend eine Lösung gesucht, den Kirchenraum wieder für die
Gemeinde nutzbar zu machen. Das bedeutet zunächst einen fachgerechten Rückbau
der asbesthaltigen Akustiklamellen unter Berücksichtigung der einschlägigen
Vorschriften und die darauf folgende vollständige Reinigung des Kirchenraumes und
evtl. angrenzender Bereiche. Diese erste Maßnahme muss von zugelassenen
Fachfirmen ausgeführt werden. Jedenfalls setzen wir uns alle dafür ein, dass der
Kirchenraum unserer Lukaskirche bald wieder genutzt werden kann.

Der Kirchenvorstand